CSU sagt beim Bürgerentscheid „NEIN“

Das Thema Stadthalle beschäftigt den Altdorfer Stadtrat nach der Schließung der alten Halle schon mehrere Jahre. Die Argumente gegen die Renovierung der alten Halle wurden mehrfach ausgetauscht, neben den hohen Brandschutzauflagen bei Veranstaltungen mit mehr als zweihundert Personen, die Parkproblematik im Umfeld und die eingeschränkte Nutzung der Halle nach 22 Uhr führten zur beschlossenen Umnutzung des Gebäudes bei gleichzeitiger Renovierung zur neuen Stadtbücherei. Dies bedeutet, dass auf dem gesamten Areal – bestehend aus alter Halle und Lederersmühle – ab diesem Jahr mit der Renovierung begonnen werden kann und somit zusätzlich ein Schandfleck Altdorfs beseitigt werden wird.

Die Notwendigkeit einer Stadthalle für Altdorf kann und muss diskutiert werden und wird auch schon seit geraumer Zeit ausführlich diskutiert. Wie vielen Besuchern soll sie Platzbieten? Welche Veranstaltungen sollen in Ihr durchgeführt werden? Gibt es überhaupt einen Bedarf in unserer Region, gerade wegender Nähe zu Nürnberg und Neumarkt? Besteht eine Möglichkeit zur Kombination mit einem Hotel? An welchem Ort soll die neue Halle gebaut werden und wie hoch sind die dabei entstehenden Kosten?

Das sind die maßgeblichen Fragen für die Entscheidung über einen möglichen Neubau. Diese Fragen wurden trotz Erörterung und Diskussion bis heute noch nicht beantwortet. Nun werden Altdorfer zu dem Bürgerentscheid „Soll der Stadtrat die Planung einer neuen Stadthalle einstellen?“ gerufen und niemand weiß,auf welcher Basis er seine Entscheidung fällen soll. Sicherlich gibt es immer wieder Zahlen die von Seiten der Bürgerinitiative genannt werden. Diese Zahlen entbehren aber jeglicher realen Grundlage und sind reine Spekulation – auch wenn man sie noch so oft wiederholt!

An dieser Art von Spekulation will und wird sich die Altdorfer CSU nicht beteiligen. Daher ist die CSU für die Fortführung der Planung, einer Ermittlung des notwendigen Bedarfs und die Auflistung der entstehenden Kosten beim Bau einer neuen Stadthalle. Und erst nachdem die wichtigsten Rahmenbedingungen geklärt wurden,kann eine klare Meinungsbildung stattfinden und entschieden werden. Für oder auch gegen eine neue Stadthalle. Nicht auf Grundlage von wilden Zahlenspielen bar jeder Grundlage, sondern auf Basis belastbaren Zahlenmaterials. Diese einzig sinnvolle Vorgehensweise verhindert man aber durch ein „Ja“ beim Bürgerentscheid. Eine weitere Planung und die notwendigen Klärungen werden gestoppt und die Diskussion auf der Grundlage von fundierten Zahlen von vornherein ausgeschlossen. Daher lehnt die Altdorfer CSU die Zielrichtung des Bürgerentscheids ab und sagt entschieden „Nein“ beim Bürgerentscheid.